Marta Pajek, PO 2011, 14´
Im Traum gelangen wir in eine Welt mit wechselnden Regeln, wenn wir aufwachen, betreten wir eine Welt, die wir manchmal völlig kontrollieren können, während gelegentlich „etwas“ uns kontrolliert und für uns entscheidet.
Afarin Eghbal, UK 2012, 9´16´´
In einer kleinen Wohnung in Buenos Aires wartet eine alte Frau auf die Geburt ihres Enkelkindes und freut sich darauf, Großmutter zu sein. Sie wird über 30 Jahre lang warten müssen
Karen Aqua, USA 2011, 4´08´´
Die Tiere, Pflanzen und Mineralien befinden sich ständig im Fluss: Spiegelbild einer vergänglichen, veränderlichen, unbeständigen Welt. Verwandlung dient hier als Metapher für Themen wie Manipulierbarkeit, Instabilität und Vernetztheit.
Nandita Jain, UK 2011, 10´02´´
Die siebenjährige Nirmala versucht, mit der Demenz ihres Großvaters zurechtzukommen, der die Einzelheiten ihrer Lieblingsgeschichte vergisst.
Hélène Marchal/ Samy Barras/ Romain Blondelle/ Céline Seille , FR 2011, 7´20´´
Odettes Leben ist dem Ordnen von Alphonses Erinnerungen gewidmet. Doch eines Tages ist alle Erinnerung weg. Ihr bleibt nur noch, Alphonse zum Tanz aufzufordern.
Zhang Tongyue, CN 2011, 08´00´´
Eine Frau hält ihr Gesicht mit Botox faltenfrei. Sie kann ihre Muskeln nicht mehr bewegen. Um freundlich zu lächeln, fixiert sie ihre Mundwinkel mit Klebestreifen.
Susan Earl, AU 2011, 15´12´´
Bei ihrer Bruchlandung auf der Erde wird das Gerät zerstört, das die außerirdische Schönheitskönigin Valmay in einen Menschen verwandelt. Da sie mitten in der schwulen Karnevalsparade in Sydney landet, fällt sie nicht sofort auf.
Andrea Schneider, CH 2011, 7´0´´
Roni lebt als Grafiker in der Großstadt und scheint sich wohlzufühlen in seinen Röhrlijeans. Doch hat er mit ein paar Altlasten aus der Vergangenheit zu kämpfen.
Joanna Lurie, FR 2010, 13´
Merkwürdige kleine Wesen werden vom Schnee herumgewirbelt und fort getragen. Sie sind fasziniert davon, wie schön und weiß er ist.