Der WettbewerbVon 117 Einreichungen aus 20 Ländern (z.B. Australien, Bulgarien, England, Finnland, Israel, Kroatien, Polen, Portugal, USA, etc.) wurden Erstlingswerke bis hin zu vielfach prämierten Filmen für das Wettbewerbsprogramm ausgewählt. Jury: Beratendes Mitglied Preise: Jury Statement:
Der "Tricky Women Preis der Stadt Wien" geht an zwei Filme, die sich beide durch den starken Dialog von Bild und Musik auszeichnen. Erster Film: Urformen
am Meeresgrund inspirierten die Künstlerin
zu dieser exzellenten, innovativen abstrakten Arbeit: Der zweite Film erhält den Preis aufgrund des kreativ-künstlerischen
Umganges mit den Möglichkeiten der Animation und wegen seines differenzierten
Ausdruckes weiblicher Sexualität: Synchro Film- und Video Preis (sponsored by Synchro Film und Video BearbeitungsgesmbH) Der Synchro Film
und Video Preis geht an eine geschickt und voller Humor gestaltete
Erzählung im Grenzbereich von Wirklichkeit und Phantasie: Spezielle Erwähnung haben erhalten: Anorexie, Jenny Tietze, Deutschland DIE JURORINNEN: Eva Brunner-Szabo Arbeiten in den Bereichen zwischen Kunst und Wissenschaft: Fotografie, Video, Kunst im öffentlichen Raum, Internet. Zahlreiche Ausstellungen, Festivalteilnahmen und Screenings (u.a. Videonale Bonn, Diagonale Salzburg, Alpe Adria Cinema Festival Triest, Images Video-Filmfestival Toronto/Canada, Anthology Film Archive New York, Ostranenie - Bauhaus Dessau) säumen den Schaffensweg der Künstlerin. Nach Abschluß des Studium der Kommunikationswissenschaften beginnt
Brunner-Szabo 1991 ihre Mitarbeit in der Medienwerkstatt Wien. Seit 1995
entstehen gemeinsame Arbeiten mit Gert Tschögl. Sie erhalten 1998
den Web-Book-Award für Museum der Erinnerungen - European version
(Internetprojekt) und 1999 den Realisierungspreis der ART PÙBLIC
CALAF99 / Spanien für Museu de Memòries (Kunst im öffentlichen
Raum). Film/Videographie (Auswahl): · Liebe und
Anarchie I. Wienminute, 1:00 min, 1991 Bärbel Neubauer: Studium der Bühnen- und Filmgestaltung an der Hochschule für Bärbel Neubauer
arbeitet mit verschiedenen Medien und Formaten. Daneben tritt sie als Jurymitglied für verschienene internationale Trickfilm-Festivals auf - zuletzt in den Auswahlkommissionen für die Wettbewerbe von Annecy 2000 und Hiroshima 2000 - und veranstaltet Workshops an in- und ausländischen Schulen und Universitäten. Zuletzt unterrichtete sie am "Rocky Mountains College of Art and Design" in Denver. Film/Videographie (Auswahl): 1999 Quicktime Movies
für den Artikel Jayne Pilling: Expertin in Sachen Trickfilm. Direktorin des alle zwei Jahre stattfindenden British Animation Awards-Festivals. Jayne Pilling ist eine internaltinal anerkannte Expertin auf dem Mit einer langen Reihe von Publikationen schließlich dokumentiert die Pioneerin ihr umfangreiches Wissen, welches sie sich bereits in Ihrer Zeit als Programm-Kino Pächterin und später beim British Film Institute (Programmation & Distribution) aneignen konnte. Publikationen (Auswahl): ·2D Animation & Beyond,
Rotovision, 2001
Vgl.: Jackie Leger: Suzan Pitt: An Animator's Journey Malerin, Animtionskünstlerin, Performerin, Bühnen- und Kostümbildnerin Die seit über 25 Jahren äußerst aktive Künstlerin beginnt ihre Karriere mit der Malerei. Bald jedoch interessiert sich Suzan Pitt für den Animations-Film und setzt am Minneapolis College of Art and Design - z.T. in Zusammen-arbeit mit ihren Studenten - ihre ersten Filme erfolgreich um. Wegweisende Arbeiten entstehen (A City Trip, Jefferson Circus Songs, Cels...) und 1979 stellt sie - nach vierjährigem Schaffen - den herraussragenden Film "Asparagus" fertig. Suzan Pitt gelingt mit "Asparagus", einem Klassiker der Trickfilmgeschichte, der Durchbruch zur international anerkannten Animationskünstlerin. Ebenfalls Ende der 70er Jahre bindet sie ihre Animationen in Performances ein. 1980 präsentiert sie auf der Venediger Biennale die Performance "Suone e Immagine". In den 90er Jahren schließlich kulminiert ihr filmisches Schaffen in "Joy Street". Beeinflußt von Pitts politischem Engagement, vor allem in der Regenwald-Bewegung, ist dieser Film das Ergebnis zahlreicher Reisen nach Guatemala, Belize oder Mexiko und ihrer beständigen Auseinandersetzung mit der weiblichen Psyche. Ihr Vortrag "Cartoon Wilderness" handelt von den Parellelen und Verbindungen zwischen der Geschichte des Animationsfilms und der Entdeckung und Ausbeutung von "Wildniss".
Crocus (1971) 7 min., 16mm. Heidemarie Seblatnig: Universitätslektorin für Architektur und Neue Medien TU Wien. Heidemarie Seblatnigs Arbeit konzentriert sich auf die Bereiche Computeranimation/Video
und Multimedia-Installationen. Internationale Projekte im Bereich VR oder
Raum-Zeit treten immer mehr in den Vordergrund. Die im Entstehen begriffenen
Arbeiten belegen diese Tendenz: Zahlreichen Vortragsreisen, Präsentationen und Lektorate an ausländischen Universitäten (z.B. Japan, China, New York), Publikationen und Vorträge zu den Themen Architektur & Medien, Frauen & Kunst u.a. ergänzen den Tätigkeitsbereich der Künstlerin. Film/Videographie (Auswahl): 2000 What about the Hutongs? (Peking, 20 min) |